Suriyamongkol - 2019 - 01

Suriyamongkol, T. & I. Mali (2019): Aspects of the Reproductive Biology of the Rio Grande Cooter (Pseudemys gorzugi) on the Black River, New Mexico. – Chelonian Conservation and Biology 18(2): 187-194.

Die Aspekte der Reproduktionsbiologie für die Rio Grande Schmuckschildkröte (Pseudemys gorzugi) im Schwarzen-Fluss von Neu Mexiko.

DOI: 10.2744/CCB-1385.1 ➚

Die Rio Grande Schmuckschildkröte (Pseudemys gorzugi) ist die westlichste Spezies aus der Gattung Pseudemys und es handelt sich um eine Flussschildkröte deren natürliches Vorkommensgebiet im tieferen Rio Grande Becken und seinen Zuflüssen liegt. Derzeit wird der Schutzstatus für P. gorzugi vom US Fish and Wildlife Service neu überarbeitet. Allerdings ist wenig bekannt über diese Art und insbesondere die Ökologie der Art sowie deren natürliche Verbreitungsgeschichte stellen eine Hürde für die Erhebung eines Erhaltungsstatus dar. Um diese Wissenslücken zu füllen führten wir eine Studie zur Feststellung der Weibchengröße und deren Geschlechtsreife durch und sammelten Daten über die Gelege- und Eigrößen. Ebenso untersuchten wir die Korrelationen zwischen Reproduktionsleistung und Weibchengröße und deren Reproduktionssaison zwischen Mitte Mai und Mitte August 2018. Wir fingen dazu P. gorzugi im Schwarzen-Fluss von Neu Mexiko mit traditionellen Reusen und bei Tauchgängen. Von 155 gefangenen Weibchen hatten 28 Eier in den Eileitern, wobei die bei 16 Exemplaren schon beschalt waren. Wir beobachteten viele tragende Weibchen von Ende Mai bis Mitte Juni obwohl der Eireifezyklus sich bis Ende August hinziehen könnte. Unsere Befunde tragen zum besseren Verständnis dieser wenig untersuchten Art bei. Dieses Wissen in Bezug auf die Reproduktionssaison kann Erhaltungsmanagern Hilfestellung geben, um die Zeiten für die Unterschutzstellung von Nistplätzen und den dort ablegenden Weibchen zu planen und festzulegen.

Kommentar von H.-J. Bidmon

Wenn das ausreicht um die Art zu managen und zu erhalten sollte es mich wundern. Da ist wohl noch etwas mehr Forschung zukünftig nötig um die Lebensräume nachhaltig zu schützen.


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